Kontakt
Impressum
  Die Turnierveranstaltungen des SV Sodingen
    Home
    Verein
    Senioren
    1.Mannschaft
    2.Mannschaft
    3.Mannschaft
    Jugend
    Alte Herren
    Veranstaltungen
    Indoor-Cup
      Spielplan
      Sporthalle
      Archiv
      Geschichte
      Gästeliste
      Ehrungen
  --------------------
    Manfred Gall Turnier
  --------------------
    Cranger Kirmes Cup
    Service
    
Die Geschichte des Sparkassen Indoor-Cup der F-Junioren
Als die Jugendabteilung des SV Sodingen im Jahre 1990 erstmals zu seinem F-Junioren Turnier nach Herne einlud, war an ein internationales Teilnehmerfeld noch nicht zu denken.
 
Mit einigen Mannschaften aus dem lokalen Umfeld und den Nachwuchsteams der Bundesligisten aus unserer Region begann im Januar 1990 die Geschichte eines Hallenturnieres, dass sich heute als die bestbesetzte Veranstaltung in der Altersklasse der F-Junioren etabliert hat.
 
Nach dem erfolgreichen Start wagte man sich in den Folgejahren daran, auch Mannschaften aus dem weiteren Bundesgebiet in die Sporthalle an der „Gesamtschule Mont-Cenis“ einzuladen. Dabei zeigten die Nachwuchskicker des Karlsruher SC genauso ihr sportliches Können, wie die Talente des SV Werder Bremen und der Frankfurter Eintracht. Mit Feyenoord Rotterdam tauchte in dieser Zeit zum ersten Mal ein ausländisches Team auf. Schon bald zeigte sich, dass die Sporthalle zu klein war. Mit einer Zuschauerkapazität von ca. 300 Personen war man bei 15 Mannschaften schnell an eine Grenze angelangt.
 
Beim 6. Indoor-Cup wechselte man deshalb zur Sporthalle am Westring ins Stadtzentrum. Wesentlich bessere Bedingungen für Zuschauer und Spieler trugen dazu bei, dass das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften erweitert wurde. Mit Austria Wien reiste ein zweiter ausländischer Verein an.
 
Nicht geändert wurde allerdings der Turniermodus. Nachdem sich die besten Teams in den vier Vorrundengruppen durchsetzen mussten, ging es in drei Zwischenrundengruppen weiter. Die jeweiligen Gruppensieger ermittelten dann in einer Dreiergruppe den Turniersieger.
 
Aber auch die Sporthalle am Westring erwies sich bald als der nicht ideale Standort. Gesteigertes Zuschauerinteresse sorgte dafür, dass man auch hier an Grenzen stieß. Logischerweise wechselte man zur 9. Auflage im Jahr 1998 erneut die Spielstätte.
 
In der Sporthalle „Im Sportpark“ fand man den geeigneten Veranstaltungsort. In Hernes größter Spielstätte – u.a. für die Handballer des DSC Wanne während der Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga – hatte man genügend Platz zur Verfügung.
 
Neben den guten Möglichkeiten zum Aufbau einer großen Tombola und dem großen Platzangebot für die Imbiß- und Getränkestände, erlaubt die Spielfläche das Spiel über zwei Banden. Dadurch wurde das Spiel noch attraktiver und nicht selten fallen während des Turniers über 200 Tore.
Mit dem Wechsel zur heutigen Spielstätte „Im Sportpark“ wuchs im Organisationsteam die Überlegung, den Spielmodus zu überdenken. Im Laufe der Vorbereitungen auf den 9. Indoor-Cup wurde daher entschieden, dass ein Turnier auch ein „richtiges“ Endspiel braucht.
 
Die vielen mitreißenden Spiele, die ab jetzt nach der Vorrunde im K.O.-System ausgetragen wurden, geben uns recht. Egal, ob zwei Sekunden vor Schluss der Siegtreffer erzielt wurde, oder gar ein Siebenmeterschießen den Sieger ermitteln musste, die Zuschauer konnten das Gefühl von Freude und Leid bei den kleinen Kickern hautnah miterleben und teilen.
 
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wurde dann die letzte große Veränderung im Turniermodus vorgenommen. Dank Unterstützung seitens des Sport- und Bäderamtes der Stadt Herne konnte man nunmehr die Veranstaltung über zwei Tage durchführen. Diese Umstellung brachte eine weitere Ausweitung des Turnieres mit sich. Eingeteilt in vier Gruppen spielten jetzt insgesamt 24 Mannschaften um den Sieg.
 
Neben den zwei bereits bekannten internationalen Teilnehmern konnte das Organisationsteam zum Jubiläum zwei neue Mannschaften präsentieren. Mit dem KRC Genk (B) und dem FC Metz (F) wurden somit in jede Vorrundengruppe eine ausländische Mannschaft dem zahlreichen Publikum vorgestellt.
 
Aber auch an die einheimischen Vertreter wurde gedacht. Seit 1998 ist es daher die Philosophie der Jugendabteilung, die stärksten Mannschaften aus den Stadtligen Castrop-Rauxel, Herne und Wanne einzuladen. So war es möglich, neben einer Mannschaft des Veranstalters, in jeder Gruppe einen lokalen Vertreter zu placieren.
 
Ein weiterer Gedanke machte sich in diesen Zeitraum bemerkbar. Im Zuge eines im weiter zusammenwachsenden Europas berücksichtigte man in den nächsten Jahren im mehr internationale Teilnehmer.
 
Pate bei diesen Überlegungen war aber auch der Gesichtspunkt, sich von anderen Veranstaltern abzugrenzen. Während diese sich vorwiegend auf nationale Vertreter konzentrierten, fanden mit Union Luxemburg (L), Slavia Prag (CZ), Wisla Krakau (PL) und dem FC Aarau (CH) weitere Mannschaften den Weg zum SV Sodingen.

Es versteht sich von selbst, dass der Rahmen des Indoor-Cup’s nur Dank großer Unterstützung seitens der Wirtschaft, sowie diverser Verbände und Institutionen aufrecht gehalten werden kann.
  
Im Jahr 2010 machte jedoch die Weltwirtschaftskrise auch vor dem Sparkassen Indoor Cup nicht halt. Das Budget musste gekürzt und somit der Modus verändert werden. Das Teilnehmerfeld besteht jetzt aus 12 Mannschaften und im Turnierverlauf spielt jeder gegen jeden.  
 
Viele hilfreiche Hände sind nicht nur an den beiden Turniertagen nötig. Auch die umfangreichen Vorarbeiten werden von einen großen Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter unterstützt, die für ihr Engagement viel Dankbarkeit aus den glänzenden Kinderaugen zurückbekommen.  
 
KontaktImpressum