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Die Geschichte des Sparkassen
Indoor-Cup der F-Junioren
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Als die Jugendabteilung
des SV Sodingen im Jahre 1990 erstmals zu
seinem F-Junioren Turnier nach Herne einlud,
war an ein internationales Teilnehmerfeld
noch nicht zu denken.
Mit einigen Mannschaften aus dem lokalen
Umfeld und den Nachwuchsteams der
Bundesligisten aus unserer Region begann im
Januar 1990 die Geschichte eines
Hallenturnieres, dass sich heute als die
bestbesetzte Veranstaltung in der
Altersklasse der F-Junioren etabliert hat.
Nach dem erfolgreichen Start wagte man sich
in den Folgejahren daran, auch Mannschaften
aus dem weiteren Bundesgebiet in die
Sporthalle an der „Gesamtschule Mont-Cenis“
einzuladen. Dabei zeigten die
Nachwuchskicker des Karlsruher SC genauso
ihr sportliches Können, wie die Talente des
SV Werder Bremen und der Frankfurter
Eintracht. Mit Feyenoord Rotterdam tauchte
in dieser Zeit zum ersten Mal ein ausländisches
Team auf. Schon bald zeigte sich, dass die
Sporthalle zu klein war. Mit einer
Zuschauerkapazität von ca. 300 Personen war
man bei 15 Mannschaften schnell an eine
Grenze angelangt.
Beim 6. Indoor-Cup wechselte man deshalb zur
Sporthalle am Westring ins Stadtzentrum.
Wesentlich bessere Bedingungen für
Zuschauer und Spieler trugen dazu bei, dass
das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften
erweitert wurde. Mit Austria Wien reiste ein
zweiter ausländischer Verein an.
Nicht geändert wurde allerdings der
Turniermodus. Nachdem sich die besten Teams
in den vier Vorrundengruppen durchsetzen
mussten, ging es in drei
Zwischenrundengruppen weiter. Die jeweiligen
Gruppensieger ermittelten dann in einer
Dreiergruppe den Turniersieger.
Aber auch die Sporthalle am Westring erwies
sich bald als der nicht ideale Standort.
Gesteigertes Zuschauerinteresse sorgte dafür,
dass man auch hier an Grenzen stieß.
Logischerweise wechselte man zur 9. Auflage
im Jahr 1998 erneut die Spielstätte.
In der Sporthalle „Im Sportpark“ fand
man den geeigneten Veranstaltungsort. In
Hernes größter Spielstätte – u.a. für
die Handballer des DSC Wanne während der
Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga – hatte
man genügend Platz zur Verfügung.
Neben den guten Möglichkeiten zum
Aufbau einer großen Tombola und dem großen
Platzangebot für die Imbiß- und Getränkestände,
erlaubt die Spielfläche das Spiel über
zwei Banden. Dadurch wurde das Spiel noch
attraktiver und nicht selten fallen während
des Turniers über 200 Tore.
Mit dem Wechsel zur heutigen Spielstätte
„Im Sportpark“ wuchs im
Organisationsteam die Überlegung, den
Spielmodus zu überdenken. Im Laufe der
Vorbereitungen auf den 9. Indoor-Cup wurde
daher entschieden, dass ein Turnier auch ein
„richtiges“ Endspiel braucht.
Die vielen mitreißenden Spiele, die ab
jetzt nach der Vorrunde im K.O.-System
ausgetragen wurden, geben uns recht. Egal,
ob zwei Sekunden vor Schluss der Siegtreffer
erzielt wurde, oder gar ein Siebenmeterschießen
den Sieger ermitteln musste, die Zuschauer
konnten das Gefühl von Freude und Leid bei
den kleinen Kickern hautnah miterleben und
teilen.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums
wurde dann die letzte große Veränderung im
Turniermodus vorgenommen. Dank Unterstützung
seitens des Sport- und Bäderamtes der Stadt
Herne konnte man nunmehr die Veranstaltung
über zwei Tage durchführen. Diese
Umstellung brachte eine weitere Ausweitung
des Turnieres mit sich. Eingeteilt in vier
Gruppen spielten jetzt insgesamt 24
Mannschaften um den Sieg.
Neben den zwei bereits bekannten
internationalen Teilnehmern konnte das
Organisationsteam zum Jubiläum zwei neue
Mannschaften präsentieren. Mit dem KRC Genk
(B) und dem FC Metz (F) wurden somit in jede
Vorrundengruppe eine ausländische
Mannschaft dem zahlreichen Publikum
vorgestellt.
Aber auch an die einheimischen Vertreter
wurde gedacht. Seit 1998 ist es daher die
Philosophie der Jugendabteilung, die stärksten
Mannschaften aus den Stadtligen
Castrop-Rauxel, Herne und Wanne einzuladen.
So war es möglich, neben einer Mannschaft
des Veranstalters, in jeder Gruppe einen
lokalen Vertreter zu placieren.
Ein weiterer Gedanke machte sich in diesen
Zeitraum bemerkbar. Im Zuge eines im weiter
zusammenwachsenden Europas berücksichtigte
man in den nächsten Jahren im mehr
internationale Teilnehmer.
Pate bei diesen Überlegungen war aber auch
der Gesichtspunkt, sich von anderen
Veranstaltern abzugrenzen. Während diese
sich vorwiegend auf nationale Vertreter
konzentrierten, fanden mit Union Luxemburg
(L), Slavia Prag (CZ), Wisla Krakau (PL) und
dem FC Aarau (CH) weitere Mannschaften den
Weg zum SV Sodingen.
Es versteht sich von selbst, dass der Rahmen
des Indoor-Cup’s nur Dank großer Unterstützung
seitens der Wirtschaft, sowie diverser Verbände
und Institutionen aufrecht gehalten werden
kann.
Im Jahr 2010 machte jedoch die
Weltwirtschaftskrise auch vor dem Sparkassen
Indoor Cup nicht halt. Das Budget musste
gekürzt und somit der Modus verändert
werden. Das Teilnehmerfeld besteht jetzt aus
12 Mannschaften und im Turnierverlauf spielt
jeder gegen jeden.
Viele hilfreiche Hände sind nicht nur an
den beiden Turniertagen nötig. Auch die
umfangreichen Vorarbeiten werden von einen
großen Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter
unterstützt, die für ihr Engagement viel
Dankbarkeit aus den glänzenden Kinderaugen
zurückbekommen. |
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