| 1912 |
Am 14. September 1912 hoben 40 entschlossene Jünglinge und Männer in
der Gaststätte Ropertz den Sportverein 1912 Sodingen aus der Taufe.
Das erste Meisterschaftsspiel in der Vereinsgeschichte trug man gegen
den TV Bochum (VfL Bochum) aus. Mit 3:0 ging dieses Spiel in die
Vereinschronik ein.
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| 1919 |
Nach dem ersten Weltkrieg faste der SVS erstaunlich schnell wieder
Tritt. 1919 spielten 5 Senioren- und 3 Jugendmannschaften für den
Verein. Der Sportplatz am Beimberg reichte nicht mehr aus. Hinter der
Kokerei der Zeche Mont-Cenis erhielt der Verein am Baueracker einen
neuen Platz.
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| 1922 |
63 Siege in Serie fuhr der SV Sodingen im Jahr 1922 ein und wurde
Meister der B-Klasse.
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| 1923 |
Da der Platz hinter der Kokerei ebenfalls bald aus allen Nähten
platzte. Griff die Zeche Mont-Cenis dem SVS erneut unter die Arme. Sie
planierte eine Ackerfläche mit Zementasche und stellte dem SVS das Gelände
zur Verfügung. Die Mitglieder errichteten in Eigenarbeit eine
Ziegelmauer um ihr neues Domizil, so entstand die berühmte „Glück-Auf-Kampfbahn“
an der Mont-Cenis-Straße.
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| 1941 |
Der SV Sodingen stieg 1941 in die Bezirksklasse auf. Durch die Wirren
des Krieges wurde der Spielbetrieb 1942 eingestellt.
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| 1947 |
Gleich in der ersten Meisterschaft nach dem Kriege stürmte der SVS
auf Platz eins in der Bezirksklasse und stand in der Aufstiegsrunde.
Gegen Ehrenfeld, Riemke, Brambauer und Hörde zog man den kürzeren und
verblieb in der Bezirksklasse.
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| 1949 |
2 Jahre nach der ersten Bezirksmeisterschaft wurde der SVS mit drei
Punkten Vorsprung vor dem SV Castrop 02 erneut Meister. In den acht
Aufstiegspielen blieb die Truppe ungeschlagen und schaffte damit den
Sprung in die Landesliga, die damals höchste deutsche Amateurklasse.
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| 1950 |
In der Spielzeit 49/50 belegte der SVS auf Anhieb Platz zwei und
marschierte damit in die neugegründete 2. Liga West. Der SV Sodingen
war damit im Vertragsspieler-Fußball angekommen.
Die Glück-Auf-Kampfbahn mußte an die Anforderungen der 2. Liga
angepasst werden. 5000 ehrenamtliche Arbeitsstunden brachten der Verein
und seine Freunde für den Umbau auf, 6000 Kubikmeter Erde wurden
bewegt, das Spielfeld auf die Maße 64x105 Meter planiert, sechs
Kassenschalter eingerichtet, und das Fassungsvermögen von 10000 auf
16000 Zuschauer erhöht. Eine Kraftanstrengung, die den Verein trotz
aller Eigenleistung an die finanziellen Grenzen des überhaupt machbaren
stoßen ließen.
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| 1952 |
Nach 2 Jahren in der 2. Liga wurde der SVS 1952 Meister der 2. Liga
West und stieg in die Oberliga West auf.
Sodingen
in der ersten Garde des deutschen Fußballs
Der Aufstieg stellte den SVS allerdings vor erhebliche Probleme. Um in
der höchsten Klasse spielen zu dürfen, mußte ein Rasenplatz her.
Unter tatkräftiger Mithilfe der Zeche Mont-Cenis wurde das „Glück-Auf-Stadion“
an der Ringstraße errichtet.
30000 oder mehr Zuschauer waren keine Seltenheit, wenn der Gegner
Schalke 04 oder Borussia Dortmund hieß.
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| 1955 |
In der Saison 1954/55 gelang das schier Unmögliche. Ein 2:0 Sieg
gegen den MSV sicherte den Sodingern am letzten Spieltag den zweiten
Platz hinter Rot-Weiß Essen. Das anschließende Ausscheidungsspiel
gegen den SSV Reutlingen gewann der in Ludwigshafen sicher mit 3:0.
Der SVS steht in der
Endrunde zur Deutschen Meisterschaft
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| 1959 |
Das letztes Meisterschaftsspiel bei Rot-Weiß Essen konnte zwar mit
3:2 gewonnen werden, aber das reichte nur zu einem „eleganten
Abgang“.
Platz 15 betutete den Abstieg in die zweite Liga West.
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| 1960 |
Wiederaufstieg in die Oberliga West
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| 1962 |
2 Jahre nach dem Wiederaufstieg folgte der 2. Abstieg aus der
Elite-Liga des deutschen Fußballs.
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| 1963 |
Am Ende der Saison 1962/63 fehlte ein Punkt um im Vertragsfußball zu
bleiben. Mit dem 9. Platz in der 2. Liga West hatte man sich nicht für
die neue Regionalliga qualifiziert. Der Weg des SV Sodingen führte in
die Verbandsliga.
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| 1964 |
Den Verlust vieler Spieler durch den Fall in den Amatuerfußball
konnte man nicht auffangen und der SVS wurde bis in die Landesliga
durchgereicht.
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| 1968 |
4 Jahre später stieg Sodingen auch aus der Landesliga ab, am letzten
Spieltag verlor man mit 1:4 gegen den Hasper SV
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| 1973 |
Der absolute Tiefpunkt, der SVS schloß die Saison der Bezirksklasse
als Vorletzter ab und mußte in einer Entscheidungsrunde um den
Klassenerhalt spielen. Im alles entscheidenden Spiel gegen Union Günnigfeld
bildeten 1500 Zuschauer im Wanner Horststadion eine prächtige Kulisse.
Nach 90 Minuten stand es 1:1 und das Spiel ging in die Verlängerung. In
diesen zweimal fünfzehn Minuten verhinderte der SVS den Fall in die
Kreisklasse und gewann mit 3:1.
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| 1975 |
Die Glück Auf Kampfbahn an der Mont Cenis Straße
wird abgerissen. Der Sportplatz auf dem Zeitgeschichte geschrieben
wurde musste der Sodinger Straße weichen. Die Jugend und
Zweitvertretung des SVS wurden ihrer Heimat beraubt. Die Stadt
versprach den Bau einer neuen 2.Sportanlage für den SVS.
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| 1981 |
Nach 13 langen Jahren in der Bezirksliga gelang in der Saison 1980/81
der Aufstieg in die Landesliga.
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| 1983 |
Am Ende der Saison 82/83 stand man mit den Amateuren von Borussia
Dortmund punktgleich an der Spitze. Das notwendige Entscheidungsspiel
wurde vor knapp 5000 Zuschauern im Stadion des SV Langendreer
ausgetragen und ging mit 2:0 verloren.
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| 1985 |
In einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfB Börnig wurde
der Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Knapp 3000 Zuschauer
erlebten den Lokalkampf an der Börniger Schadeburg kurz vor
Saisonschluß.
Und sie erlebten ein tolles, ein offensives Spiel, das gerechterweise
3:3 endete.
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| 1998 |
Nach 14 Jahren in der Verbandsliga stand am Ende der Saison 1997/98
der Abstieg in die Landesliga fest. Jetzt kam beim SVS einiges in
Bewegung einige "Förderer der Vereins" bekamen kalte Füsse
und diskutierten eine Vereinsauflösung. Der damalige Vorstand nahm das
Heft in die Hand und setzte mit den Mitgliedern eine neue Zielsetzung
bei einem deutlich reduzierten Finanzplan um.
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| 2001 |
Nach 3 harten Jahren in der Landesliga gelang 2001 wieder der Aufstieg
in die Verbandsliga
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| 2002 |
Nach vielen Jahren mit nur einer Seniorenmannschaft wurde 2002 wieder
eine 2te Mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet
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| 2003 |
Völlig unnötig verspielte die erfahrene Mannschaft unter Trainer
Roger Petzke beim 1:5 in TuS Iserlohn den sicher geglaubten
Klassenerhalt und stieg in die Landesliga ab.
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| 2004 |
Unter der Leitung von Trainer Jürgen Wellmann gelingt der direkte
Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
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| 2007 |
Im Jahr 2007 erwischte es den SVS erneut, die 1te Mannschaft
steigt wieder in die Landesliga ab.
Im gleichen Jahr gelingt der 2ten Mannschaft der verdiente
Aufstieg in die Kreisliga B.
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| 2008 |
Der SV Sodingen wächst, es wird eine 3te Seniorenmannschaft wird zum
Spielbetrieb angemeldet.
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| 2009 |
Die 2te Mannschaft wird Vizemeister in der Kreisliga B1 und spielt um
den Aufstieg in die Kreisliga A. Der SVS verliert jedoch das
Entscheidungsspiel gegen Westfalia Herne nach Verlängerung mit 5:3.
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| 2010 |
In ihrer zweiten Saison wird die "Dritte" Mannschaft des SV
Sodingen Meister der Kreisliga C2 und steigt in die Kreisliga B auf.
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| 2011 |
Alle Seniorenteams schaffen den Klassenerhalt und können die Saison
positiv beenden. Aber 2 Wochen nach Saisonende meldet sich die komplette
2te vom Verein ab und wechselte fast geschlossen zum RSV Holthausen. Da
auch zeitgleich auch bei der 3ten eine Abmeldeflut einsetzte stand der
SVS hier vor einem Neuaufbau. Die 2.und 3. wurden aus der Kreisliga B
zurückgezogen und die neue "Dritte" startet als SVS IV in der
Kreisliga C.
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| 2012 |
Der SV Sodingen ist 100 Jahre und kann auf eine
bewegte Vereinsgeschichte zurückblicken. Vom Profifußball ist
man weit entfernt, Jugend und 2.Mannschaft sind auch 37
Jahre nach dem Abriss der Glück Auf Kampfbahn noch ohne Heimat. Da
aber in
Herne eher Sportplätze geschlossen als gebaut werden, wird es
wohl nie einen Ersatz für die Glück Auf Kampfbahn geben.
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alle Angaben ohne Gewähr |